Mittersendling. Im Anschluss an unseren Jugendgottesdienst in Oberschleißheim treffen wir uns, die Mittersendlinger Jugend, in unserer Kirche zur kreativen Jugendstunde, inklusive kreativem Mittagessen. Ausgelassen belegen wir unsere Pizzen (vielen Dank für die Zutaten, Ruth!), alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten werden getestet. Ja, nicht nur die Liebe, auch die Kreativität geht durch den Magen und so beginnen wir mit der ersten Phase: unser traditionelles buntes Brainstorming, wie für jedes unserer Projekte. Das Projekt dieses Mal lautet: Gestaltung der Holzwand im Foyer mit unserem Jahresmotto 2025 Es ist Zeit, Gutes zu tun. Wir sammeln Ideen und unsere Gedanken zu diesem Motto. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch, alle Gedanken werden gehört und aufgeschrieben.
Anschließend gehen wir in die zweite Phase über (ganz nebenbei wird auch das zweite Blech herrlich duftender Pizza aus dem Ofen geholt): das Diskutieren der Ideen und der Gestaltung. Womit wir uns alle von Anfang an einig sind, sind diese zwei Gedanken: Wir wollen unsere Stärken für andere nutzen und Tue dir auch selbst etwas Gutes. Einer etwas längeren Diskussionsrunde bedarf es dann der tatsächlichen Gestaltung unserer Ideen. Welche Farben benutzen wir für den Schriftzug? Mit welchen Symbolen wollen wir arbeiten? Welche Worte sollen hervorgehoben werden? Doch schließlich können wir uns auch in diesem Punkt einigen.
Und so beginnt die dritte Phase unserer Jugendstunde: die kreative Ausarbeitung (und ja, es gab
dabei ein drittes Blech Pizza). Die Aufgaben werden verteilt und – zack – findet sich schon bald
eine neu gestaltete Wand im Foyer wieder. Die Worte Zeit, Gutes und Tun empfinden wir als die wichtigsten und schreiben sie daher größer. Unsere beiden Gedanken finden unter dem Schriftzug des Mottos Platz und drumherum befestigen wir Herzen, natürlich handgefertigt! Denn für uns steht fest: das Motto beschreibt die Nächstenliebe, und welches Symbol könnte da denn besser passen, als Herzen? Doch ein Aspekt fehlt uns noch. Ein Aspekt, der in jeder unserer Jugendstunde spürbar wird. Es ist die Gemeinschaft. Kurzerhand beschließen wir, diese Gemeinschaft mit uns selbst darzustellen: Alle legen ihre Hände aufeinander, einer schießt das Foto. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten erzielen wir dann aber das perfekte Foto. Am Ende sind wir mit unserem Gesamtergebnis sehr zufrieden und freuen uns über das positive Feedback der Gemeinde.
Text: F. Weinmann / Fotos: R. Weber